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Wiesenotter Giftig ! Vipera ursini (Bonaparte, 1835) Familie Vipern (Viperidae) Unterfamilie Echte Vipern (Viperinae) E Orsini´s Viper F Vipère d´Orsini
Informationen über in Österreich lebende Schlangen
Ungiftig
Giftig
Erste Hilfe
nach einem
Merkmale Länge 35-50 cm, im mittelasiatischen Verbreitungsgebiet gelegentlich 70cm. Kleine, robust gebaute Viper, kreuzotterähnlich. Kopf schmal und relativ wenig vom Körper abgesetzt. Auge mit senkrecht geschlitzter Pupille. Körperschuppen stark gekielt und daher „rauh“ wirkend. Grundfarbe hellgrau, gelbgrau oder hellkastanienbraun, an den flanken meist dunkler als auf der Rückenmitte. Stark gelb gefärbte Exemplare können auftreten. Ein dunkles, wellenförmiges Zickzackband auf dem Rücken, das oft schwarz gesäumt ist. Flanken mit dunklen Flecken. Auf der Kopfoberseite eine nach hinten geöffnet V- Zeichnung, davor dunkle Flecken. Ein dunkles Schläfenband vom Auge zum Mundwinkel. Bauch schwärzlich, dunkelgrau oder rötlich, oft mit gesprenkelter Fleckung. Unterseite der Schwanzspitze manchmal Braunschwarz oder gelb. Giftig, Röhrengiftzähne. Giftbiss beim Menschen nur schwach wirksam, dennoch ist Vorsicht geraten (Schellungen, Lähmungen, große Schmerzen möglich!) Lebensraum Grassteppengelände mit feuchten Senken oder Wasserläufen. Gern in den Erdgängen von Nagetierbauten. In Europa in gebirgigen Gegenden bis 2000 m hinauf, in Armenien sogar bis 3000 m. Lebensweise Tagaktiv, meidet allerdings allzu starke Sonne und große Hitze. Nimmt morgens und am Spätnachmittag ein Sonnenbad. Sehr scheu und fluchtbereit. Hält eine ausgiebige Winterruhe, die bis zu 6 Monaten dauern kann. Nahrung Große Insekten (Heuschrecken, Grillen). Eidechsen, nestjunge und halberwachsene Mäuse. Tötet ihre Beute mit Giftbiss. Fortpflanzung Lebend gebärend (ovovivipar). Paarung meist im April-Mai. Bringt im August-September 4-8 (manchmal bis zu 12 oder 15) Junge zur Welt. Besonderheiten Kleine, der Kreuzotter (Vipera berus) ähnliche Vipernart. Durch die stark gekielten Rückenschuppen wirkt die Körperoberfläche „rauh“. Dunkles Zickzackband in hellerer Grundfärbung auf dem Rücken. Wenig angriffslustig. Stellenweise ist diese kleine Viper sehr selten geworden, vor allem durch die Verfolgung seitens des Menschen, deshalb wird sie in vielen Ländern streng geschützt. In Österreich schon ausgestorben!