| Allgemeines | |
| Artenschutz | WA: I; EU: A |
| Vorkommen | im südwestlichen und südlichen Madagaskar auf einen 10 bis 50 Kilometer breiten Küstenstreifen |
| Habitat | lichte Trockenwälder, Dornenbusch-Savannen und Halbwüstengebiete |
| Erkennungsmerkmale | hochgewölbter Carapax; Grundfarbe dunkelbraun bis schwarz mit gelben Areolen. Von den Areolen gehen strahlenförmige gelbe Streifen; bei alten Tieren verblasst die Zeichnung; Bauchpanzer gelb bis gelbbraun Unterarten: Pyxis a. arachnoides – bewegliches Bauchpanzerschanier Pyxis brygooi – kein bewegliches Bauchpanzerschanier Pyxis oblonga – bewegliches Bauchpanzerschanier, Bauchpanzer hat seitlich kleine schwarze Flecken |
| Durchschnittliche Größe | 15–20 cm |
| Fortpflanzung | Gelege mit 1–2 Eier, mehrere Gelege pro Saison möglich |
| Terrarium/Mindestmaße | |
| Anzahl und Größe der Tiere | |||
| 1–2 Tiere | |||
| jedes weitere Tier |
| Zimmerterrarium | |
| Einrichtung | Strukturierung mit Ästen, Steinen oder Pflanzen; Versteckplätze; Trinkmöglichkeit; UV-Strahler |
| Bodengrund | grober Sand, Lehmerde, zum Eingraben geeignet |
| Temperatur | Einrichtung warmer und kühler Zonen Sommer: tagsüber 25–35 °C, lokale Erwärmung auf 35-40 °C durch Wärmestrahler Winter (Trockenzeit): tagsüber 15-23 °C; lokale Erwärmung auf 25–30°C durch Wärmestrahler: Nachtabsenkung um ca. 5-10 °C |
| Beleuchtungsdauer | je nach Jahreszeit täglich 10–14 Stunden; HQI-Strahler für hohe Beleuchtungsintensität; UV–Bestrahlung täglich |
| Feuchtigkeit | Regenzeit: 60-100 %; täglich mehrmals sprühen Trockenzeit: 30–60 % |
| Freilandtrerrarium | |
| Lage | sonnige, windgeschützte Lage (nur während der Sommerzeit) |
| Einrichtung | Bepflanzung mit schattenspendenden Sträuchern oder Stauden, dazwischen Freiflächen; beheizbares Schutzhaus oder Zugang ins Glashaus oder in den Wintergarten mit Wärmestrahler für kühle Tage; Trinkmöglichkeit |
| Bodengrund | schnell abtrocknender Lehmerde und Sand |
| Temperatur | tagsüber mindestens 20 °C; Nachts mindestens 15 °C |
| Ernährung | |
| Wiesenkräuter (z.B. Löwenzahn, Klee, Wegericharten, Luzerne), Blütenblätter, Gras, Sukkulenten; im Winter erhältlichen Blattsalatarten (außer Kopfsalat), vermischt mit Heu, getrocknete Wiesenblüten |
| Besondere Hinweise | |
| alle halten während der Winterzeit eine mehrmonatige Ruhephase ein |
| Quelle: Reptilienatlas |