| Allgemeines | |
| Artenschutz | WA: I; EU: A |
| Vorkommen | Tansania, Kenia, Teile Sambia |
| Habitat | steinige, felsige Hügellandschaft mit dornigen Pflanzen, Dornbuschsavanne, Höhe bis 1800 m |
| Erkennungsmerkmale | flacher, biegsamer Panzer, Kopf nicht einziehbar; Carapax braun bis gelblich, deutlich sichtbare konzentrische Wachstumsringe, strahlenförmige Musterung; Plastron ohne jegliche Farbmarkierungen; Beine gelbbraun mit scharfen Krallen |
| Durchschnittliche Größe | 15-20 cm |
| Fortpflanzung | 1-6 Gelege pro Saison mit jeweils 1 Ei |
| Terrarium/Mindestmaße | |
| Anzahl und Größe der Tiere | |||
| 1–2 Tiere | |||
| jedes weitere Tier |
| Zimmerterrarium | |
| Einrichtung | Spalten aus aufeinander geschichteten und verklebten, abgerundeten Steinen Versteckplätze; Trinkmöglichkeit; UV-Strahler |
| Bodengrund | grober Sand, Lehm, flache Steine |
| Temperatur | Regenzeit: tagsüber 25-30 °C; lokale Erwärmung auf 35-40 °C durch Wärmestrahler; Nachtabsenkung um ca. 5-8 °C Trockenzeit: tagsüber 22-30 °C; lokale Erwärmung auf 35-45 °C durch Wärmestrahler; Nachtabsenkung um ca. 8-10 °C |
| Beleuchtungsdauer | unter Beibehaltung eines natürlichen Tag-Nachtrhythmus täglich 10-14 Stunden; HQI-Strahler für hohe Beleuchtungsintensität verwenden; UV-Bestrahlung täglich |
| Feuchtigkeit | Regenzeit: 5-6 Monate 60-100 %; täglich mehrmals sprühen Trockenzeit: 6-7 Monate 40-60 % |
| Freilandtrerrarium | |
| Lage | sonnige, windgeschützte Lage |
| Einrichtung | Bepflanzung mit einigen schattenspendenden Sträuchern oder Stauden; dazwischen fix verankerte Steinaufbauten mit Spalten als Versteckmöglichkeiten; beheizbares Schutzhaus oder Zugang in ein Glashaus oder einen Wintergarten; Wärmestrahler für kühle Tage; Trinkmöglichkeit |
| Bodengrund | schnell abtrocknender Lehm- oder Sandboden |
| Temperatur | sollte nicht für längere Zeit unter 18 °C sinken |
| Ernährung | |
| rein vegetarisch, vorwiegend Sukkulenten |
| Besondere Hinweise | |
| kann sehr gut klettern; bei Gefahr Flucht in Felsspalten, dabei bläht sie ihren Panzer auf und verkeilt sich somit |
| Quelle: Reptilienatlas |