| Allgemeines | |
| Artenschutz | WA: II; EU: A |
| Vorkommen | Griechenland, südliches Albanien; eingebürgert in Sardinien und in der Toskana bei Livorno |
| Habitat | Macchie, lichte Wälder, Buschsteppen, Wiesen, Dünen; Bewohnt oft steile Hänge |
| Erkennungsmerkmale | kein horniger Endnagel an der Schwanzspitze; ungeteiltes Schwanzschild;Extremitäten dunkel gefärbt; Panzer in der Mitte eingeschnürt; der Hinterrand des Rückenpanzers ist je nach Alter stark nach außen gewölbt |
| Durchschnittliche Größe | bis 30 cm, selten größer |
| Fortpflanzung | 1–3 Gelege mit 4–15 Eiern pro Saison |
| Terrarium/Mindestmaße | |
| Anzahl und Größe der Tiere | ||||
| 1–2 Tiere | ||||
| jedes weitere Tier |
| Zimmerterrarium | |
| Einrichtung | Strukturierung mit Pflanzen, Steinen und Ästen; Versteckplätze; Trinkmöglichkeiten; HQI- und Wärmestrahler |
| Bodengrund | Lehmerde, Sand, zum Eingraben geeignet; stellenweise Schotter |
| Temperatur | tagsüber 25–30 °C; lokale Erwärmung 35–45 °C durch Wärmestrahler;Nachtabsenkung um ca. 10 °C; Einrichtung warmer und kühler Zonen |
| Beleuchtungsdauer | je nach Jahreszeit täglich 6–14 Stunden; HQI-Strahler für hohe Beleuchtungsintensität verwenden; UV-Bestrahlung täglich |
| Feuchtigkeit | 40–60 %; bei Jungtieren 60–80 %, täglich sprühen |
| Freilandtrerrarium | |
| Lage | sonnige, windgeschützte Lage |
| Einrichtung | trockenes Schutzhaus mit Substrat zum Eingraben und Öffnung nach Osten bis Südosten; sonnige Plätze mit leicht abtrocknendem Bodengrund; Schattenplätze und Versteckmöglichkeiten durch kleine Büsche, Stauden Steine und Wurzeln; Wasserstelle; Gehege bei Jungtieren als Schutz vor Vögeln und Raubtieren mit Gitter abdecken; Hügel für die Eiablage |
| Bodengrund | Blumenwiese, Lehmerde, Sand, stellenweise Schotter |
| Temperatur | tagsüber mindestens 15 °C; nachts mindestens 10 °C |
| Ernährung | |
| Wiesenkräuter (z.B. Löwenzahn, Klee, Wegericharten, Luzerne) Blütenblätter, Gras |
| Besondere Hinweise | |
| Winterruhe 3–5 Monate bei 4–6 °C |
| Quelle: Reptilienatlas |