| Allgemeines | |
| Artenschutz | WA: I; EU: A |
| Vorkommen | Südliches Israel, Ägypten, Libyen |
| Habitat | Buschsteppen, Wüsten, Halbwüsten, Dünen |
| Erkennungsmerkmale | ungeteiltes Schwanzschild; beweglicher Hinterlappen des Bauchpanzers; hochgewölbter gelblicher Carapax; Schilder meist schwarz gesäumt; an den Vorderbeinen große gelbe Schuppen |
| Durchschnittliche Größe | bis 13 cm, selten größer |
| Fortpflanzung | 1-3 Gelege mit 1-4 Eiern pro Saison |
| Terrarium/Mindestmaße | |
| Anzahl und Größe der Tiere | |||
| 1–2 Tiere | |||
| jedes weitere Tier |
| Zimmerterrarium | |
| Einrichtung | Strukturierung mit Steinen; Versteckplätze; Trinkmöglichkeiten; HQI– und Wärmestrahler |
| Bodengrund | grober Sand, Lehmerde zum Eingraben geeignet; flache Steine; Einrichtung warmer und kühler Zonen |
| Temperatur | Sommer: tagsüber 25–35 °C, lokale Erwärmung auf 35–45 °C durch Wärmestrahler; Nachtabsenkung um ca. 15–20 °C Winter: tagsüber 15–23 °C lokale Erwärmung auf 25–30 °C durch Wärmestrahler; Nachtabsenkung um ca. 5–10 °C |
| Beleuchtungsdauer | je nach Jahreszeit täglich 10–14 Stunden; HQI-Strahler für hohe Beleuchtungsintensität verwenden; UV-Bestrahlung täglich |
| Feuchtigkeit | 40–60 %; bei Jungtieren 60–80 %; im Winter täglich sprühen |
| Ernährung | |
| Wiesenkräuter (z.B. Löwenzahn, Klee, Wegericharten, Luzerne) Blütenblätter, Sukkulenten; im Sommer sparsam füttern |
| Besondere Hinweise | |
| halten keine Winterruhe, sie sind ganzjährig aktiv; Ruheperioden werden häufig im Sommer gehalten; Tiere möglichst wenig manipulieren, häufiges Anfassen der Tiere kann stressbedingt zum Tod führen; von einer Freilandhaltung ist abzuraten! Unterbringung im Wintergarten oder Glashaus |
| Quelle: Reptilienatlas |